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Neuigkeiten
08.09.2020, 19:06 Uhr
Radweg zwischen Thune und Eickhorst
Der Anfang ist gemacht: Die Strecke wird sicherer!
„Die Verwaltung wird gebeten Kontakt mit dem Landkreis Gifhorn aufzunehmen mit dem Ziel, Gespräche über ein gemeinsames Radwegeprojekt an der K27/K51 zwischen Braunschweig-Thune und Eickhorst (Landkreis Gifhorn) zu führen. In den Gesprächen soll auch ein möglicher Zeitrahmen für die Umsetzung abgesteckt werden.“

Diesen Antrag brachte Ratsfrau Heidemarie Mundlos am 30. Juni 2020 für die CDU/FDP-Gruppe im Bezirksrat Wenden-Thune-Harxbüttel ein. Er wurde einstimmig angenommen. Der Bezirksrat 323 nahm den Antrag ein­stimmig an. Entsprechende Beschlüsse fasste nun auch der Planungs- und Umweltausschuss des Braunschweiger Rates und der Gif­horner Kreistag.  


An der Stadtgrenze zwischen Thune und Eickhorst trafen sich (von links): Thorsten Köster, CDU-Fraktionsvor-sitzender im Braunschweiger Rat; Telse Dirksmeyer-Vielhauer, CDU-Fraktionsvorsitzende im Gifhorner Kreistag; Monika Kleemann, Ortsbürgermeisterin vo

Zur Begründung wurde ausgeführt:
An der K27/K51 zwischen BS-Thune und Eickhorst (GF) gibt es keinen Radweg. Die Pendlerströme nach BS erzeu­gen ein hohes Verkehrsaufkommen, so dass Radfahren auf dieser Strecke sehr gefährlich ist. An der K27/K51 fahren Schüler aus dem Landkreis Gifhorn zum Lessing­gymnasium nach BS-Wenden. Ebenso ist die Strecke für Pendler, u. a. zum VW-Werk Braunschweig und zur Volks­wa­gen Financial Services AG wichtig.

Um eine durchgängige, gefahrlose Fahrt mit dem Rad zum und vom Lessinggymnasium und zu bzw. von den genannten Arbeitgebern zu ermöglichen, ist der Bau eines durchgehenden Radweges erforderlich.

Anzustreben ist ein gemeinsames Radwegeprojekt, denn es wäre absurd, lediglich einen Radweg von Thune bis zur Stadtgrenze bzw. von Eickhorst bis zur Landkreisgrenze zu planen und umzusetzen. Die Gespräche sollen klären, ob auf Seiten des Landkreises Gifhorn die Bereitschaft zur Fortführung des erforderlichen Radweges auf ihrem Kreisgebiet bis nach Eickhorst besteht. Hierzu sind entsprechende Verhandlungen zu führen.

Die gute Nachricht: Erste Gespräche sind aufgenommen worden mit dem Ziel ein Planungsbüro zu beauftragen. Als Sofortmaßnahme will die Verwaltung die Höchstgeschwindigkeit in Teilabschnitten auf 60 km/h bzw. 40 km/h (Kurvenbereich) herabsetzen und hat dies auch für den Gifhorner Teil empfohlen.


aktualisiert von Bernd Mundlos, 05.01.2021, 16:17 Uhr